Meine Reise geht weiter - von Sigmund Freud zu Carl Rogers.

25. Juni 2026

Menschen in schwierigen Lebensphasen zu begleiten ist für mich ein Herzensweg, Seite an Seite zu gehen, wenn das Leben schwer wird- durch die Dunkelheit hindurch, in der Hoffnung, dass wieder Licht aufgeht.

 

Als Heilpraktikerin beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie unterstütze ich Menschen, die unter Depressionen, Ängsten, Trauer, Krisen oder belastenden Lebenssituationen leiden. In einem wertschätzenden und geschützten Rahmen biete ich Raum für alles, was belastet, bewegt oder nach Veränderung ruft.

 

Meine Arbeit basiert auf den Grundlagen der Kognitiven Verhaltenstherapie nach Aaron Beck, in der ich 2022 eine fundierte Weiterbildung abgeschlossen habe. Neben längerfristigen therapeutischen Begleitungen biete ich auch Kriseninterventionen und Kurzzeittherapien an, um Wartezeit auf einen Therapieplatz sinnvoll zu überbrücken. Vertraulichkeit und Schweigepflicht sind für mich selbstverständlich. Termine können kurzfristig telefonisch oder über das Kontaktformular meiner Webseite vereinbart werden. Das erste Kennenlerngespräch ist kostenfrei und bietet Raum, Anliegen, Wünsche und Ziele der Therapie offen zu besprechen. Transparenz ist mir wichtig. Die Abrechnung erfolgt auf der Grundlage des Gebührenverzeichnisses für Heilpraktiker(GebüH). Gerne informiere ich Sie bereits im Erstgespräch über die zu erwartenden Kosten.

 

Regelmäßige Fortbildungen gehören für mich zu einer professionellen Arbeitsweise. Als Mitglied eines Heilpraktikerverbandes bilde ich mich kontinuierlich weiter, zuletzt unter anderem im Bereich Essstörungen und Erschöpfungssyndrom.

 

Zu fachlichen Vertiefung meiner Arbeit habe ich Fachausbildung im Bereich Trauerbegleitung absolviert. Darüber hinaus verfüge ich über fundierte Weiterbildungen in der klientenzentrierter Gesprächführung nach Carl Rogers und in der Verhaltenstherapie.

 

Ich unterstütze den ASB- Wünschewagen des Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), damit schwerkranke Menschen noch einmal einen Herzensmoment erleben dürfen- einen Letzten Wunsch, der Erinnerungen hinterlässt, wo sonst oft nur Abschied ist.

 

Neben meiner therapeutischen Arbeit halte ich Vorträge zu Themen wie Trauer, Stress und Depressionen und schreibe regelmäßig Blogartikel über psychische Gesundheit, Verlust, Lebenskrisen und zwischenmenschliche Beziehungen. 

 

Besonders am Herzen liegen mir sensible Themen, die Menschen tief berühren und emotional bewegen.

Es erfüllt mich mit Freude und Dankbarkeit, dass meine Artikel viele Menschen erreichen und ihnen Trost, Orientierung und neue Perspektiven schenken.
Jeder Mensch trägt seine eigene Geschichte in sich- mit Höhen und Tiefen, Schmerzen und Freuden. Manchmal geraten wir im Leben an einen Punkt, an dem wir Unterstützung brauchen. Gerne begleite ich Sie ein Stück auf Ihren Weg und unterstütze Sie dabei, neue Orientierung, neue Kraft und Zuversicht zu finden. Manchmal entsteht Veränderung bereits dadurch, dass man ein Stück des Weges gemeinsam geht.

 

Meine Reise in die Welt der Psychotherapie ist ein innerer Weg der Entwicklung und Selbsterkenntnis, der mich bis heute begleitet. Sie begann bereits in meiner Kindheit als ich meiner Großmutter über die Schulter schaute, während sie ihre Tochter pflegte. Dabei lernte ich einen feinfühligen und respektvollen Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigungen kennen.

 

Vor etwa drei Jahren sagte mir meine Tante einen Satz, der mich bis heute begleitet. Sie habe schon immer gespürt, dass mein Weg einmal in den sozialen Bereich führen würde- dorthin, wo ich Menschen begegnen und begleiten darf.

 

2011 habe ich meine Mama durch Krebs verloren und lange darunter gelitten, dass ich sie nicht selbst pflegen konnte. 
Mit 40 Jahren habe ich einen Entschluss gefasst und den Schritt in eine Pflegeeinrichtung gewagt, um dort beruflich tätig zu werden. Im Jahr 2017 habe ich parallel zur Arbeit ein Fernstudium in der Psychologie und Psychotherapie nach dem Heilpraktikergesetz bei der ILS begonnen.

 

Dabei kam ich zunächst mit den Theorien von Sigmund Freud in Berührung. Seine Theorien zu Trauer und Melancholie haben dazu geführt, dass ich mehr Wissen erlangen wollte. Diese Begegnung hat mich nicht mehr losgelassen. Aus ihr ist langsam der Wunsch gewachsen Menschen in Zeiten von Verlust zur Seite zu stehen- mit Wärme, Präsenz und Verständnis zu begegnen - dort, wo Worte kaum noch reichen.

 

Auf meiner Reise durch die Psychologie und Psychotherapie haben sich immer wieder stille Haltestellen gezeigt. Dort begegnete ich der Verhaltensforschung, der Kognitiven Verhaltenstherapie und der Sichtweise von Aaron Beck, der den Blick auf Depressionen veränderte und neue Wege in der Psychotherapie eröffnete.

 

Ich begegnete Abraham Maslow und seiner Bedürfnispyramide und tauchte damit in eine tiefere Welt des Menschseins ein.
Wie ein Regenbogen nach einem Sommerregen malte sich ein farbenreiches und berührendes Bild des Menschseins vor mir. Ein Bild menschlicher Bedürfnisse- von Nahrung und Sicherheit, über Wertschätzung und Anerkennung bis hin zur Selbstverwirklichung.

 

Ich bin in der Welt der humanistischen Psychologie angekommen und begegnete dort der einfühlsamen, menschzentrierten Haltung von Carl Rogers.
2021 habe ich mein Fernstudium vollendet und am 15.12.2021 habe ich Kenntnisüberprüfung vor dem Gutachterausschuss beim Landesamt für Soziales, Jugend und Familie bestanden. Danach bekam ich die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde und bin seit 2022 als freiberufliche Heilpraktikerin beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie in der Praxisgemeinschaft in Oldenburg tätig.

 

Es gibt Werte, die mich auf meinem Lebensweg prägen. 
Echtheit bedeutet, die eigenen Gedanken und Gefühle bewusst wahrzunehmen und sie ohne Fassade aufrichtig nach außen zu zeigen. Es ist ein authentischer Umgang mit sich selbst und anderen. Authentisch ist der Mensch, der anderen unverstellt begegnet und sich zeigt, wie er wirklich ist.
Empathie ist der Moment, in dem die Gedanken, Gefühle und das Herz eines anderen Menschen berührt und in dir spürbar werden. Empathie ist die Kunst, wirklich zuzuhören, zu fühlen und zu verstehen, ohne zu bewerten.

 

Akzeptanz ist der erste Schritt, sich selbst und der eigenen Situation bewusst zu werden. Akzeptanz bedeutet, etwas anzunehmen oder zu akzeptieren, so wie es ist. Akzeptanz heißt nicht, alles gut zu sehen, sondern der Wirklichkeit offen und ehrlich zu begegnen.

 

Ich hoffe, unser Kennenlern-Blog hat dir gefallen und dir einen Einblick in meine Welt geschenkt.
Wenn noch Fragen in dir sind, melde dich gerne bei mir- ich freue mich auf deine Nachricht.

 

Liebe Grüße
Teresa Brau